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Aus sicheren Quellen
"Die klimatische Destabilisierung beginnt mit der Geburtsstunde der Industrialisierung, und nimmt seit kurzem stetig zu. In der Hälfte des 19. Jahrhunderts war das Kohlendioxyd in der Atmosphäre bei ungefähr 280 Teilchen pro Million, während sie nur 100 Jahre später auf 360 Teilchen pro Million angewachsen ist. Von 1950 bis 1999 haben "nur" 11 Länder 530, 3 Milliarden Tonnen an Kohlendioxyd ausgestoßen, und zwar verteilbar wie folgt: die U.S.A. 186,1 Milliarden, die Europäische Union 127,8, Rußland 68, 4, China 57,6, die Ukraine 21,7, Indien 15,5, Kanada 14,9, Polen 14,4, Süd - Afrika 8, 5, Mexiko 7,8 und Australien 7,6.
Wenn man das Kohlendioxydd in der Atmosphäre erhöht, dann geben die Moleküle mehr Wärme ab, was zur Erhöhung der globalen Temperatur führt.
Zusammen mit anderen Treibhausgasen wie Methan (ca. 100 % des Futters das industriell großgezogenen Rindern als Futter gegeben wird, endet in der Atmosphäre als Methan) und Stickstoff, wird dies ein gefährlicher Cocktail. Der erste Effekt dieser Mischung und seiner Konsequenzen zeigt sich in der unvermeidbaren klimatischen Instabilität.
In einem Bericht aus dem Jahre 1994 des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) wird deutlich, dass die Emissionen von Kohle und Erdöl eine exzessive Menge an Sonnenwärme produzieren, und daß diese besorgniserregenden Alterationen im Zusammenhang stehen mit der Erhöhung der Temperaturen auf dem gesamten Globus, mit extremen Trockenperioden und katastrophischen Überschwemmungen mit den darausfolgenden unwiderruflichen Modifikationen von ganzen Ökosystemen und der Enstehung von Epidemien und Pandemien.
Das IPCC in seinem Bericht "Climate Change 2001", das Ergebnis von 2 Jahren Arbeit eines Teams von über 1000 Wissenschaftlern, bestätigt, daß die Temperaturen des Planeten bis zum Ende dieses Jahrhunderts noch mindestens bis auf 5, 8 Grad ansteigen werden.
Dieser Wert ist bereits um 100 % höher als der vorhergesehene im Bericht von 1985, der vom selben Team vorgestellt worden ist, und dessen logische Schlußfolgerung ist, daß der heutige Wert dem damals vorhergesehen um 15 Jahre voraus ist. Und wenn diese 5, 8 Grad derselben unvorhersehbaren Verschnellerung unterworfen sein wird? Schon dieser Wert wird verheerende Auswirkungen auf unser Ökosystem haben: Überschwemmungen, Lawinen und Bergrutsche, Hurikane und Tornados und alle daraus folgenden schlimmen Katastrophen, Wassermangel, Verbreitung und Entstehung von neuen Krankheiten, kurz und gut, Ereignisse, apokalyptischen Visionen gleichkommen und aus denen Schäden in Milliarden Dollar Höhe hervorgehen. Das Global Commons Institute hat die Schäden infolge der klimatischen Veränderungen auf 200 Milliarden Dollar bis zum Jahre 2005, 400 Milliarden Dollar bis 2012 und auf über 20.000 Milliarden Dollar bis ins Jahr 2051 geschätzt.
Die ersten Gebiete, die davon betroffen sein werden, werden die Küstengebiete sein, da sich der Meeresspiegel erhöht: ganze Städte oder kleine Inselstaaten, mit all ihren Einwohnern, könnten von Hurikanen und schlimmen Unwettern zerstört werden. Einer der Gründe, weshalb sich tropische Wirbelstürme bilden, ist die Erhöhung der Meeresoberfläche auf 26 bis 27 Grad. Die globale Erwärmung erhöht auch automatisch die Meerestemperatur, woraus die zerstörerischen Hurikane entstehen.
Die Wirbelstürme repräsentieren eines der zerstörendsten Probleme, mit denen sich der Mensch in der Zukunft auseinanderzusetzen hat. Während die Wirbelstürme damals als seltene Naturereignisse betrachtet wurden, nehmen sie heute immer mehr zu aufgrund der durch den Menschen hervorgerufenen ökologischen Krisen
und ausgelöst durch die Kombination aus klimatischer Veränderung, Industrialisierung und Abholzung. Aufgrund dieser Einflüsse ist die Durchschnittsgeschwindigkeit von Wirbelstürmen von 73 km/h auf 260 km/h im letzten Jahrhundert angestiegen. Je mehr sich von heute an die Meerestemperatur erhöhen wird, desto mehr werden die Wirbelstürme zunehmen.
Hier nur einige von vielen hundert Umweltkatastrophen, die zwischen 1995 und 1999 geschehen und direkt auf die Klimaveränderungen zurückzuführen sind: im Jahre 1995 trifft eine Überschwemmung in Bangladesh fast 10 Millionen Menschen. Über 70 sterben. Immer noch 1995, wird die Insel St. Thomas in der Karibik von einem Hurikan zerstört. Gleichzeitig werden die Niederlande und Frankreich in Europa von Überschwemmungen heimgesucht, wie sie nie zuvor gesehen worden sind. Immer noch 1995 registriert man in Cadix, in Südspanien, die größte Trockenheit, während das Thermometer in Rußland die unerwarteten 34 ° berührt. In Nordindien erreichen die heißen Temperaturen 45 Grad und töten 300 Personen. In Chicago sterben aufgrund der Hitze mehr als 500 Personen. Großbritannien registriert den heissesten Sommer seit 350 Jahren und die trockendste Periode seit 1721. Im Nordosten Brasiliens leidet man unter der schlimmsten Trockenheit des Jahrhunderts und im Juni brennen in Kanada ganze Wälder nieder und breiten sich auf ca. 100.000 Hektar pro Tag aus. Auch in Mongolien brennen 280.000 Hektar an Wäldern und Weideland nieder.
Im Jahre 1996 sterben in Indien 2000 Personen in Andhra Pradesh aufgrund des stärksten Wirbelsturms des Jahrhunderts. Noch einmal im Jahre 1996 sterben 600 Personen aufgrund von Taifunen, während in Nord Korea 5 Millionen Personen aufgrund unerwarteter Überschwemmungen alles verlieren. In Oklahoma und Kansas zerstört die schlimmste Trockenperiode des Jahrhunderts Millionen Hektar an Getreide und so sind die amerikanischen Getreidevorräte auf dem niedrigsten Stand seit 50 Jahren.
Immer noch aufgrund der Trockenheit werden in Indien, in Gujarat, Rajasthan, Madhya Pradesh, Orissa und Chattisgarh Nahrungsmittel - und Wasserkrisen registriert.
Im Jahre 1997 sterben auf den Philippinen 30 Personen wegen sinntflutartiger Regenfällen und120.000 bleiben ohne Haus. Immer noch 1997 sorgt eine Folge von Eisregen und Unwettern im nordöstlichen Pazifik für 25 Millionen Dollar Schaden. In Bolivien löscht eine Überschwemmung 100.000 Farmen aus. Der Fluß Ohio tritt 12 Meter über den Wasserspiegel und reißt 57 Menschen mit sich in den Tod und Tausende müssen ihre Häuser in Indiana, in Kentucky, in Ohio und Westvirginia entlang dem Flußbecken verlassen. Im kanadischen Manitoba, in Nord - und Süd Dakota und teilweise auch in Minnesota, führt die Überschwemmung des Red River zu fast über 2 Milliarden Dollar Schaden. Immer noch 1997, erreichen die Wintertemperaturen in Rio de Janeiro 42 Grad.
Im Januar 1998 fallen in Peru 13 Liter Regen pro Quadratmeter in nur 14 Stunden, und zerstört 800 Kilometer an Straßen und bringt 60 Brücken zum Einsturz. Im darauffolgenden Monat erkranken in Ecuador 3084 Personen an Cholera, während aufgrund der Überschwemmungen und Schlammlawinen 108 Personen sterben und 28.000 ihr Haus verlieren. Immer noch im selben Jahr, treten die Flüsse Juba und Shabeele im Horn Afrikas über das Ufer und töten über 2000 Personen und Millionen an Rindern. Immer noch 1998 zieht ein zerstörerischer Schneesturm über die westlichen Höhen Chinas her: über 60.000 Schäfer der Provinz Quinghai und aus Tibet verlieren 750.000 Rinder, fast alle Lebensmittelvorräte und 48 von ihnen ihr Leben. Der Schneesturm war ungewöhnlich stark, 4 mal stärker als normalerweise, und die Temperaturen sind auf bis zu 49 Grad unter Null gefallen.
Im selben Monat werden in Laos viele Reisfelder von Überschwemmungen zerstört, was zu einer Lebensmittelkrise für 10 Millionen Bewohner aus Laos wird - viele riskieren aufgrund von Unterernährung ihr Leben. Dei Überschwemmung, die sich dann in stehendes Wasser umgeformt hat, führt zum Ausbruch einer Malariaepidemie, was zu 168.000 Infizierten und 30 Toten führt.
In Mexiko zerstören mehr als 13.000 Brände ganze Gebiete und hinterlassen Tote und Zerstörung. In der Stadt Mexiko wird der Notstand ausgerufen und als sich die Rauchwolke auf den Golf von Mexiko zubewegt, ruft auch Texas den Umweltalarm aus. In Indonesien und Malaysia provoziert der Rauch der Waldbrände Notstandsituationen aus und führt zur Schließung von Flughäfen und Schulen, während zwei Schiffe im Distrikt von Malacca miteinander kollidieren, was zu 29 Toten führt zu denen weitere 234 hinzukommen, die in einem Flugzeugabsturz - immer noch aufgrund der schlechten Sicht durch den Rauch - gestorben sind. Weitere Hunderte Tote kommen noch in Autounfällen hinzu. 1999 zerstört ein schrecklicher Wirbelsturm den Osten des Staates Orissa in Ostindien: er zerstört ungefähr 2 Millionen Häuser und 730.000 Hektar an Reisfeldern in 12 Küstengebieten. 80 % der Kokospalmen werden entwurzelt oder unreparierbar zerstört und alle Papaya und Bananenfelder werden ausgelöscht. Mehr als 300.000 Rinder sterben und mehr als 1500 Fischer verlieren alles und mehr als 15.000 Wassergräben werden mit Salzwasser verseucht. Auch wenn keine offiziellen Zahlen existieren, werden die Opfer auf rund 20.000 geschätzt.
Die Jahre 2000, 2001, 2002 und 2003 sind ebenfalls dabei: leider registriert man ein konstantes Anwachsen der dramatischen Ereignisse, die auf die klimatischen Veränderungen zurückzuführen sind: Wirbelstürme, Hurikane, Trockenperioden, und weit ausgedehnte Waldbrände, verheerende Schneestürme und polarartige Temperaturen führen zu Zerstörung und Tod auf dem ganzen Planeten, bis hin zu 35.000 Toten in Europa aufgrund der Hitzewelle im Sommer 2003. Frankreich und Italien zahlen einen hohen Preis an Menschenopfern, vor allem an alten Menschen.
Die klimatische Veränderung, die Konsequenz der vom "homo sapiens tecnologicus" produzierten, umweltschädlichen Treibhausgasen,
trägt nicht nur zum Ansteigen der Zahl der Überschwemmungen und Wirbelstürme bei, und produziert nicht nur extreme Trockenheit und Hitzewellen, sondern greift auch die Polarkappen und Gletscher an, indem sie sie langsam aber sicher zum Schmelzen bringt. Die Schneedecke der nördlichen Hemisphäre hat sich in den letzten 30 Jahren um mehr als 10 % verringert.
Aufgrund der klimatischen Veränderungen hat sich die Temperatur des Globus im Vergleich zu dem vorhergehenden Jahrhundert um 1 Grad erhöht.
Und immer noch im letzten Jahrhundert, verzeichnet man die 12 heissesten Jahre, allesamt nach 1983, und die 4 absolut heissesten in den letzten 10 Jahren. Von 1980 an ist die Durchschnittstemperatur in Alaska und Sibirien 4 Grad höher als normalerweise. Die Eiskappen bilden sich später und zerbrechen aber früher, und auch sie schmelzen so langsam aber sicher dahin. Während der letzten 40 Jahren ist das Eis im arktischen Meer um 40 % geschrumpft. Die zunehmenden Temperaturen schmelzen auch die Berg - und Kontinentalgletscher. Zwischen 1961 und 1997 haben sich die Berggletscher um 400 Kubikkilometer reduziert. Die Hitze, produziert durch den Treibhauseffekt, ist für 8000 Joule verantwortlich im Bezug auf die Fusion des antarktischen und groenländischen Gletschers und für 1100 Joule für das Auflösen der Berggletscher.
Auch in den Alpen, in Alaska, im Staat Washington verschwinden die Gletscher, während der Kilimandscharo, der höchste Berg Afrikas, 75 % seiner Eiskappe eingebüßt hat. Nur 2 der 6 venezuelanischen Eisberge sind noch sichtbar, während man vorhersieht, daß die Gletscher des Glacier National Park in Montana bis ins Jahr 2070 total aufgelöst sein werden. Der Gletscher von Gangotri, der den Fluß Ganges nährt, zieht sich jährlich um 5 Meter zurück. Nur das Schmelzen der Gletscher außerhalb der Polarregion wird den Meeresspiegel um 5 Zentimeter ansteigen lassen.
Das Intergovernmental Panel on Climate Change sieht ein durchschnittliches Anwachsen der globalen Temperatur zwischen 1,5 und 6 Grad bis ins Jahr 2100 vor. Die globale Katastrophe scheint unvermeidlich. Das Aosis fordert, daß die Kohlendioxyd Emissionen bis ins Jahr 2005 im Vergleich zu 1990 um 20 % verringert werden. Deutschland und Großbritannien schlagen eine Reduzierung von 10 % vor bis ins Jahr 2005 und um 15 % bis ins Jahr 2020. Holländische Wissenschaftler hingegen sprechen sich für 60 - 70 % aus.
Ein weiteres Mal aus verlässlichen Quellen
Ende 2003, einem der heißesten Jahre in der Geschichte der Menschheit, hat das Institut fuer Meereskunde "Woods Hole" eine Untersuchung veröffentlicht, die deutlich machte, daß der Salzgehalt der Polarmeere kontinuierlich abnimmt, während der Salzgehalt der tropischen Meere hingegen zunimmt. Außerdem hat man radikale Veränderungen der ozeanischen Strömungen festgestellt, welche die Stabilität des Weltklimas regolieren, während sich eigentlich überall ziemlich außergewöhnliche und heftige meteorologische Auswirkungen zeigen.
Diese Wissenschaftler halten die aktuellen Veränderungen der Zirkulationen des Golfstromes im Nordatlantik für die größten und besorgniserregendsten Veränderungen im Ozean, die je gemessen wurden seit der Erfindung der dafür erfundenen Meßgeräte.
Das Verschwinden des Golfstromes würde sich in die größte je gesehene Naturkatastrophe der Geschichte umformen: kein einziges Lebewesen auf der gesamten Erdoberfläche würde sie überleben, alle würden betroffen sein und es gäbe kein Gebiet, daß verschont bleiben würde.
Das Gebiet, daß betroffen sein würde, würde weitreichend sein, und die Schäden würden so lange zu spüren sein, bis die Strömungen wieder zurückkommen würden.
Wir könnten jahrelang in dieser klimatischen Zwickmühle gefangen sein, mit fast absoluter Sicherheit, daß die Fähigkeit der Erde, Lebensraum zu gewähren, verringert sein wird.
Die sich ständig wiederholenden Veränderungen sind Teil des normalen irdischen Klimawechsels: es gab zahlreiche davon im Laufe der Geschichte und in den letzten 3 Millionen Jahren haben sie sich in regelmäßigen wiederholt.
Die Emersion der Landenge in Zentralamerika vor 2,8 Millionen Jahren, hat sich der Grund der Meeresströmungen modifiziert, und das zusammen mit den Veränderungen der Emissionen an Sonnenenergie und den leichten Veränderungen der Erdoberfläche, hat seit damals zu einem mehr oder weniger stabilen Klima geführt.
Es sind zahlreiche Eiszeiten gefolgt, jede einzelne von einer Dauer von ungefähr 100.000 Jahren, unterbrochen von Zeiträumen zwischen den Eiszeiten von 10.000 - 15.000 Jahren, und die gesamte menschliche Geschichte hat sich im letzten Drittel der letzten Eiszeit entwickelt.
Die nächste Eiszeit wird beginnen, wenn die ozeanischen Strömungen aufhören werden, warmes Wasser in die Polarregionen zu bringen, und der Schnee für mehrere aufeinanderfolgende Sommer nicht mehr schmelzen wird.
Dies wird zur Erhöhung der Rückstrahlung der Erdoberfläche führen, und zwar so weit, daß sie zur Bildung von Gletschern riesiger Ausmaße beitragen wird. Bevor es allerdings dazu kommen kann, wird es einen extremen Hitzeausbruch geben, gefolgt von einer gewaltigen Veränderung der meteorologischen Bedingungen.
Diese drastische Temperaturerhöhung haben wir 2003 fast erreicht, als in Europa noch nie zuvor gemessene Temperaturen gemessen wurden, und das Thermometer selbst in der Arktis weit über die normalen Temperaturen gestiegen ist.
Als Folge der starken Erhöhung der Meerestemperaturen bildete sich ein apokalyptischer Zyklus, der diesen Prozeß des klimatischen Wechsels aktiviert hat - mit unvorstellbaren Konsequenzen für das Überleben der Lebewesen auf unserem Planeten. Sicherlich wird es keinen Kontinent, keine Stadt, kein Dorf und keine Person geben, die davon unversehrt bleiben könnte, und das Schlimmste ist, daß sich der Klimawechsel in jedem Moment vollziehen kann.
Der Mensch hat nicht die Möglichkeiten in diese Zyklen einzugreifen, welche die Eiszeiten und die Zwischeneiszeiten bestimmen: aber ein genauer Plan, aufgestellt von der Konstitutionellen Welt Charta zum Schutz der Ökologischen Demokratie kann den Einfluß der klimatischen Veränderungen auf die Zivilisation verringern und möglicherweise die Gewalt der Erschütterungen vermindern.
Leider aber ist es den Regierungen der verschiedenen Städten nicht gelungen, sich auf eine gemeinsame Umweltpolitik zu einigen, um die Klimaveränderungen gemeinsam anzugehen. Wenn sich die Staatshäupter mehr darum bemühen würden, das Protokoll von Kyoto zu einzuhalten, dem Beispiel Kanadas folgend, könnten wir eine Verringerung des CO2 - Ausstoßes erreichen, besonders in den Industrieländern, wo es einfacher ist, dieselben zu kontrollieren.
Diese Herausforderung geht alle an, Industrien, Regierungen und jeden einzelnen Energieverbraucher: wenn diese Entscheidung auch nur von 20% der europäischen, amerikanischen, kanadischen, japanischen und nun auch chinesischen Bürger - u.a. die momentan größten Energiekonsumenten - eingehalten werden würde, würde die weltweiten CO2 Ausstöße so weit heruntergehen, daß der menschliche Faktor nur noch einen minimalen Einfluß auf die Erderwärmung hätte, und dieselbe so in bemerkenswerter Art und Weise verzögert werden könnte.
Aber leider ist das Gegenteil der Fall: das Engagement der Staatschefs ist mangelhaft, v.a. das der Vereinigten Staaten von Amerika, die eine gleichgültige und ebenso aggressive Einstellung gegenüber den Klimaveränderungen angenommen haben, und zwar genau jetzt, wo viele Menschenleben in extremer Bedrohung leben.
All diejenigen, die diese Gefahr gleichgültig ignorieren, werden nicht nur für die schlimmste Umweltkatastrophe aller Zeiten verantwortlich sein, die von einem auf den anderen Moment ausbrechen kann, sondern auch für den Untergang der menschlichen Zivilisation, und zwar der eventuell besten, freiesten und am meisten entwickelten, die die Menschheit je gekannt hat.
26.12.2004: ein apokalyptisches Erd - und Seebeben bricht über einen großen Teil Asiens ein und vernichtet fast das ganze Leben in den betroffenen Gebieten. Die Auswirkungen dieses Ereignisses sind derart, daß die Insel Sumatra um mehr als 30 Meter verrückt worden ist und sogar an der gesamten Erdachse Veränderungen festzustellen sind. Ob es einen Zusammenhang zwischen diesem Ereignis und den anderen klimatischen Veränderungen gibt?
Es ist zu früh, dies zu behaupten, aber nicht zu früh, um daran zu
glauben!
Endlich tut sich was. Gewissen und Kenntnis nehmen langsam aber sicher zu.
Das Jahr 2005 mit all seinen Katastrophen und Tausenden von Toten, bestätigt ein weiteres Mal die dramatische Verschlimmerung der Klimaveränderungen, die exponientiell unsere Existenz und die unseres Planeten konditionieren. Das Jahr 2005 hat einen traurigen Rekord verzeichnet, was die Anzahl von tropischen Unwettern, u.a. der Hurricane Katrin, der fast ganz New Orleans ausgelöscht hat, und extreme Regenfälle in ganz Europa. Der Hilferuf der Klimatologen wird immer fordernder und die Aufmerksamkeit der Wissenschaflter konzentriert sich immer mehr auf dieses Thema.
Es entsteht eine neue Disziplin: Geoingenieur oder Erd - bzw. Klimaingenieur. Zweck dieser Disziplin ist es, Lösungen zu finden - einige klingen regelrecht nach Science Fiction - die so schnell wie möglich die Erderwärmung verlangsamen sollen, um Zeit zu gewinnen und die umweltverschmutzenden Energiequellen mit umweltfreundlichen zu ersetzen, wie z. B. die brasilianische Fluggesellschaft, die Kerosen mit Ethanol ersetzt haben. Abgesehen vom Willen etwas zu tun, ist der Kampf mit der Zeit, die neuen Projekte in die Tat umzusetzen.
Um die Temperaturen zu verringern, könnte, wie der Physiker Lowell Wood meint, man einen riesigen Schirm im Weltall konstruieren, gebildet aus reflektierenden Bällen, die in der Stratosphäre herumfliegen oder aus einer reflektierenden metallischen Bühne. Man muß ihn in einer geeigneten Umlaufbahn befestigen und man kann damit die Kraft der Sonnenstrahlen verringern. Das Sonnenlicht, das man auf diese Weise filtert, hat ungefähr die gleiche Kraft wie das Sonnenlicht an einem bewölkten Tag.
Oder man kann Wolken konstruieren: diese erhöhen das "albedo", also die Lichtquantität, welche die Erde in den Weltraum reflektiert. Das Projekt von Stephen Salter, Geoingenieur an der Universität Edinbourgh, ist die eine schwimmende Plattformen zu konstruieren, welche mit der Energie von Windrädern Turbinen antreiben sollen, die wiederum Meereswasser polveriesen, aus denen durch Kondensierung die Bildung von Wolken begünstigen. Diese Wolken würden die Sonnenstrahlen verringern und die Durchschnittstemperaturen der Erde senken. Was könnten allerdings die Konsequenzen dieser Projekte auf die Klimaveränderungen in vielen Gebieten dieser Erde sein? Einige Simulatoren sind schon aktiv, um die mit diesen Projekten zusammenhängenden Nebeneffekte zu untersuchen.
Andere Projekte wollen zuerst den Klimafeind Nr.1 ausschalten: das Kohlendioxid. Der Ozeanograf (Meereswissenschaftler) John Martin hat beobachtet, daß Eisen das Wachstum mikroskopisch kleiner Algen fördert, die für ihren Stoffwechsel CO2 absorbieren; deshalb könnte die Anreicherung der Weltmeere mit Eisen zur Absorbierung großer Mengen von Eisen durch diese Algen führen. Gemäß wissenschaftlichen Studien soll man mit nur 1 Kilogramm Eisen 100.000 Kilogramm CO2 absorbieren können. Aber ein zu großer Eingriff könnte das sich über Millionen Jahre hinweg gebildete biologische Gleichgewicht angreifen, da diese Art von Algen Überhand nehmen könnte.
Bäume zu pflanzen, mag für einige Gebiete gut funktionieren, aber leider nicht weltweit. Wenn wir uns dann darauf besinnen, daß ein einziger Baum, der Feuer fängt, genau die Menge an CO2 abgibt, die er während seines ganzen Lebens absorbiert hat, werden wir feststellen, wie absurd diese Lösung ist.
Klaus Lackner, Physiker am Zentrum für Erdingenieure an der Columbia Universität, schlägt vor, das CO2 direkt aus der Luft zu filtern, mit Filtern die mit idrossidi di sodio oder Kalzium angereichert sind, bekannt dafür, das Gas aufzunehmen. Ein großer Filter, so groß wie ein Fernseher, könnte in einem Jahr etwa 25 Tonnen Gas aufnehmen. Um aber 30 Milliarden Tonnen CO2, welche der Mensch in einem Jahr tatsächlich produziert, aufzunehmen, wie viele Filter müßte man dafür realisieren? Es würde ein zyklopisches Unternehmen sein?
Roberto Bencini, Geologe und Advisor des Istituto Nazionale für Geologie und Vulkanologie erklärt, daß es einfacher sei das CO2 im Untergrund einzufangen, so wie man es schon mancherorts macht in einigen Gruben für Naturgas und in einigen termoelektrischen Zentralen zu gewinnen, wo das überschüssige CO2 abgesaugt (?) wird und, kompressiert, in das Grundwasser njeziert wird.
Ein andere Grube in Kanada injeziert täglich 5000 Tonnen CO2 in ein Erdölvorkommen von ungefähr 1,6 km an Tiefe mit dem zweifachen Vorteil die Gewinnung des Erdöls zu verbessern. Die Studien haben bewiesen, daß sich in diesen Lagern (?) das CO2 selbst versiegelt, mit den Silikaten reagiert und sich in Mineralien umwandelt, welche die Porösität von Felsen auffüllt. Man schätzt, daß 99,999% des CO2 dort für mindestens 5000 Jahre verankert bleiben wird.
Das CO2 könnte auch unter dem Meeresgrund eingekellert werden, wo es durch den Druck eingefangen bleiben würde.
Extreme Projekte, auf den ersten Blick futuristisch, welche aber von großer Initiative und großem Erfindungsgeist zeugen, die Schäden, welche die antropische Komponente hat, zu reparieren und das gestörte Gleichgewicht wieder herzustellen, Schäden, die - wenn man vielen Wissenschafltern Glauben schenkt - aber nicht mehr reparierbar sind. Folglich sehen sie das Schlimmste voraus, die Vernichtung von vielen lebenden Formen in kürzester Zeit.
Bevor sich die Technologien durchsetzen können, ist es absolut notwendig, neue und strenge Grenzwerte für die Treibhausgase durch das Protokoll von Kyoto festzulegen, denn die aktuellen Werte sind bereits nicht mehr ausreichend, die Klimaeffekte auszuschalten, und v.a. daß sich jede Nation an diese Grenzwerte halten soll, v.a. die U.S.A. und China, die eine Periode enormen Wirtschaftswachstums erleben, verbunden mit extremen Konsequenzen für die Umweltverschmutzung.
Die Erderwärmung läuft vor unseren Augen ab und es vergeht kein Tag, an dem die Massenmedien nicht davon sprechen. Zuletzt sind da die Wissenschaftler, die das Klima und die verwüstenden Effekte, die es hervorbringen kann, untersuchen und ernsthaft feststellen, daß diese Phänomene in den letzten 30 Jahren stetig zugenommen haben. Es ist höchste Zeit, daß das kulturelle Bewußtsein wächst, und das schnell, welche als Basis für einen radikalen Wechsel unabdingbar sind, und an dem der Mensch teilnehmen muß, um nicht mit der Todesstrafe bestraft zu
werden.
Auch im Jahr 2007 ist die Liste Umweltkatastrophen leider wieder noch länger, ganz so, als ob das die normalste Sache der Welt wäre…und passiv und ruhig leben wir damit vor uns hin, in der Hoffnung, nie davon betroffen zu sein.
Wenn wir ein weiteres Mal, all die Katastrophen aufzählen würden, die tatsächlich passiert sind, bestünde die Gefahr, repetitiv zu sein mit der einzigen Ausnahme, neue dramatische Szenarien zu beschreiben Aber zumindest nehmen im öffentlichen Leben das Gewissen und die Kenntnis all der Problematiken und Risikos, die mit den klimatischen
Veränderungen verbunden sind, zu; und so kommt uns der Verdacht, dass die wahren Motivationen in der Shock Economy zu suchen sind – bzw. im Kapitalismus der Katastrophen.
Im November 2007 berichten wir von folgendem Ultimatum in einem Bericht der UNO
“Entweder wir ändern sofort unsere Lebensgewohnheiten oder es wird eine Umweltkatastrophe aufgrund des Treibhauseffekts
geben!”
Der Sekretär der ONU, Ban Ki-moon, hat zusammen mit den wichtigsten Wissenschaftlern auf diesem Gebiet nach einer ausgiebigen Untersuchung des Regenwaldes und der Antarktis verkündet, dass die aktuellen Folgen aufgrund der Klimaerwärmung bereits jetzt wie „ein Horrorfilm“ sind.
In Valencia in Spanien, wo sich das IPCC (Intergovernental Panel On Climate Change) getroffen hat, lässt man verlauten, dass keine Zeit mehr bleibt.
Das IPCC ist das wissenschaftliche Komitee, das 1988 aus zwei verschiedenen Organismen der Vereinten Nationen gebildet worden ist, und zwar der WMO (World Metereological Organization) und der UNEP (United Nations Environment Programme) mit dem Ziel, die weltweite Erwärmung zu untersuchen.
Die regelmäßig erscheinenden Berichte des IPCC basieren auf den weltweiten Übereinkünften, u.a. den Rahmenübereinkommen der Vereinten Nationen über den Klimawechsel (UNFCC, United Nations Framework Convention on Climate Change) und dem Protokoll von Kyoto, das sie umsetzt.
In diesem Jahr hat der amerikanische Ex-Vizepräsident Al Gore für seinen Einsatz und seine Sensibilisierungsmassnahmen im Hinblick auf die Risiken des Klimawechsels einen Nobelpreis gewonnen.
Die Zahlen sind immer noch dieselben, die bereits im 4. Bericht bekannt waren: der Meeresspiegel hat sich in den letzten 100 Jahren 1 ½ Meter erhöht und steigt immer noch weiter an.
Die daraus folgenden Konsequenzen aufgrund des kontinuierlichen Schmelzens der Gletscher, mit denen wir in Zukunft konfrontiert werden, werden v.a. Großstädte im asiatischen Raum betreffen, die mit vielleicht unvorstellbaren Folgen untergehen werden; während in Afrika bis ins Jahr 2020 mehr als 250 Millionen Menschen ohne Wasser sein werden.
Ein Drittel aller Pflanzen und Tierarten wird auf der ganzen Welt dem Risiko ausgesetzt, langsam ausgerottet zu werden.
Überall auf der ganzen Welt werden sich extreme Ereignisse und Katastrophen häufen, die das Leben auf der Erdkugel verändern werden
Dieser Bericht erreicht uns wenige Tage vor der Konferenz von Bali, die das Protokoll von Kyoto unter die Lupe nehmen wird, das je schon längst vom Übereinstürzen der Ereignisse überholt ist.
Für die Wissenschaftler der UNO gibt es keinen Raum mehr für Diskussionen und Zweifel.
Man muss sofort und drastisch handeln.
Innerhalb 2015 (und bis dahin sind es nur 8 Jahre) muss man das Wachstum der Schadstoffe blockieren und sie dann schnell reduzieren, ansonsten von einer Sekunde auf die anderer unwiderrufliche Folgen.
In dieser dramatischen Vision, stellt man zum Glück eine wachsende Kenntnis der Notwendigkeit fest, endlich etwas zu ändern. Auch China und Indien, die in einer Phase des unzügelbaren Wachstums sind, scheinen sensibler auf die Kontrolle der umweltschädlichen Einwirkungen zu reagieren.
In den USA hingegen, hat Al Gore, mit seinen Sensibilisierungsmassnahmen die Gleichmütigkeit der amerikanischen Wirtschafts-und Produktionswelt verletzt; diese hat aber hierauf sofort mit der Öffnung eines neuen Marktes, und zwar den für Ökoprodukte und die Vernichtung der umweltschädlichen begonnen. Diese günstige Strategie, die zu einem Umdenken führen soll, könnte aber auch dazu führen, all diejenigen, die eh schon reich und mächtig sind, noch reicher und mächtiger zu machen. Auch wenn Reichtum auch nicht wie Regen auf unsere Erde niederprasseln wird, so wächst vielleicht immerhin die Hoffnung, dass die zukünftigen Generationen überleben und die Früchte und Schönheiten einer Erde genießen können, ganz so wie es vor tausenden von Jahren unsere Ahnen konnten.
Bali, gemäßigter Optimismus.
Die Konferenz von Bali, die Repräsentanten aus der ganzen Welt vereint hat, um die Grenzen der Treibhausgase im Angesicht auf neue katastrophale Tatsachen neu zu definieren, war wieder einmal viel Wind um nichts.
Nach 13 Tagen streng geheimer Verhandlungen, ist die "roadmap" von Bali mit dem Konsens von Gesandten aus 190 anwesenden Ländern akzeptiert worden.
Die USA hat hingegen ihre Absicht zum Ausdruck gebracht, eine neues Abkommen zu vereinbaren, und das, obwohl sie sich nach wie vor gegen die Festlegung der obligatorischen Verpflichtungen über die Treibhausgasemissionen aussprechen.
Diese Übereinkunft sieht einen festen Ablaufplan vor, um die neue Übereinstimmung über die Klimaveränderungen auszuhandeln, die das Protokoll von Kyoto auf ehrgeizigere Art ersetzen soll. „Kyoto 2“, das innerhalb der nächsten 2 Jahre ausgehandelt werden soll, wird im Jahre 2009 in Kopenhagen unterzeichnet werden. Das neue Traktat wird von Ende 2012 an in Kraft treten.
Der Pakt, der von den neuen Mitgliedspartnern herausgebracht werden wird, sollte für alle Länder von 2013 an gültig sein.
Nicht zu vergessen Australien, das, lieber zu spät als gar nie, in der Konferenz von Bali nun endlich das Kyoto Protokoll unterzeichnet hat.
Und zu guter Letzt auch Italien, dessen Abgase weit über den vom Protokoll festgesetzten Grenzwerten liegen, und somit ganz am Ende in der Liste der gegen die Klimaveränderung kämpfenden Länder
liegt.
2008, Jahr “20-20-20”
Das Kollegium der Kommissare der Europaeischen Kommission hat dem Plan der Union
gegen die Klimaveraenderungen einzuschreiten , gruenes Licht gegeben.
Es handelt sichhierbei um ein Paket von Gesetzesvorschlaegen, zu denen die eU bereits im Maerz vorigen
Jahres Einigung gefunden hatte und die zuammengefassten Ziele mit der Bezeichnung
“20-20-20” festhielt.
Diese bedeutet 20% der Energieerzeugung mittels neuer Quellen zu erreichen, Verbesserung um 20% der Leistungsfaehigkeit und 20% Reduzierung der
CO2 Abgase.
Ziele, die bis zum Jahr 2020 zu erreichen sind.
Was nun Italien betrifft, bedeutet dies die CO2-Abgabe um 13% in allen nicht im
Austausch system der Abgase (Ets) vorgesehenen Bereichen zu verringern und ausserdem den
Energie erzeugung aus neuen Quellen bis 2020 um 17% zu erhoehen im Verhaeltnis zum Niveau in
2005.
Die Kommissare haben die Zielsetzung genauer definiert mit Festlegung von fuenf
unterschiedlichen Vorgaben, denen ein Dokument ueber die Staatshilfen beigefuegt werden
wird.
Neben der Beurteilung seitens des Europaeischen Parlaments muss das Dokument auch der Ueberpruefung der einzelnen Mitgliedsstaaten
unterliegen.
Bruxelles hofft, den Massnahmen noch in 2008 zuzustimmen, aber der Kommissar Borroso hat bereits
gesagt, man muesse mit “schwierigen Verhandlungen” rechnen.
Ein Vorgeschmack ueber die Haerte der Zusammenstoesse, die sich auf europaeischer Seite ergeben, war vor Kurzem anlaesslich
der Vorschriften zur Verringerung der CO2-Abgase zu beobachten,die den Herstellern der
Autoproduktion fuer neue Wagen auferlegt werden sollen.Das Paket zur Bekaempfung der
Klimaveraenderungen der Union sieht neben den Zielen 20-20-20 auch eine Erhoehung des
Anteils zur Verwertung von Biobrennstoffen ,10%, im Transportbereich vor.
Noch in 2008 werden die Berichte der drei “Arbeitsgruppen”des Giec analisiert werden.(Im Giec sind die besten Forscher der Welt zusammengefasst und es handelt sich um eine interstaatl.
Gruppe von Experten der Klimaentwicklung, gegruendet in 1988 auf Veranlassung der welt-meterologischen Organisation und des Programmes der Vereinten Nationen fuer die Umwelt
und sie war im besonderen Ursprung des Protokolls zu Kyoto).Die Assise der Experten der
Welt fuer die klimatischen Veraendeungen hat festgelegt, dass die klimatische Katastrophe
bereits vor der Tuere steht und unser Ueberleben aus naechster Naehe bedroht..
Der neue Bericht des Giec bestaetigt, dass der Treibhauseffekt existiert und sich beschleunigt.
In den letzten10 Jahren ist sowohl die Konzentration an CO2 in der Atmosphaere als auch die Temperatur
viel schneller angestiegen als in der Vergangenheit.
Gemaess der sich vor dem letzten Treffen (Nov.2007) im Umlauf befindlichen Zahlen sagen die Experten fuer 2100 eine Verdoppelung
der CO2-Konzentration voraus (550 Teile pro Million) verglichen mit der pre-industriellen
Epoche und in der gleichen Zeitspanne koennten sich die Temperaturen zwischen 2 bis 4,5 Grad
erhoehen.
Ein enormer Sprung wenn man beruecksichtigt, dass im Vergleich zur letzten Eiszeit-periode, die vor ca.10.000 Jahren stattfand, die gegenwaertige Durchschnittstemperatur um 5
Grad angestiegen ist. Leider steht diesen erhoehten Gasabgaben eine verminderte Aufnahme-faehigkeit von CO2 durch Vegetation und Meere
gegenueber.
Waehrend vor 50 Jahren pro ausgeworfener Tonne CO2 diese Speicher 600 kg aufnahmen, werden derzeit nur 550 kg aus
der Atmosphaere entfernt und zu einer weiteren Verminderung tendierent.
Die aus 113 Laendern stammenden Spezialisten beim Treffen in Paris schaetzten die menschliche Verantwortung an
der klimatischen Ueberwaermung auf 90%.Die Erde wird in diesem und naechstem Jahrhundert
einer katastrophischen Erwaermung gegenueberstehen. Die Informatiksimulationen des Giec
haben eine Erwaermung des Planeten vorhergesagt von je 1 Grad F alle 10 Jahre und von
5-6 Grad C (10-11 Grad F) bis 2100, was zu einer planetarischen Katastrophe mit Auswirkungen
auf das menschliche Leben, das Habitat der Natur, Energiequellen, Wasservorraete und Her-stellung von Nahrungsmitteln fuehren wird.
All dies basiert auf der Hypothese einer planetarischen Erwaermung durch die Zunahme an CO2
in der Atmosphaere und dass dieser Prozess sich beschleunigt. Die groesste Zunahme der Gas-abgabe hat sich in den Entwicklungslaendern ergeben, besonders in China und Indien, waehrend
in den Industrielaendern, die dem Protokoll Kyoto angehoeren, die Abgasabgabe sich langsamer
erhoeht hat.
China hat die USA uebertroffen und ist zu dem Land der hoechsten CO2-Emission auf der Welt geworden, waehrend Indien bald Russland ueberholen wird.
Katastrophisch sind die Zukunftsaussichten: Millionen von Menschen in Afrika werden bis spae-testens 2020 an Wassermangel leiden, ca. 1 Drittel der Vegetation und Tieren wird vom Aussterben bedroht sein und die Klimaveraenderungen werden eine negative Wirkung auf die Gesundheit
von Millionen Menschen haben.
Das ueberraschenste Ergebnis des Berichtes betrifft die Fest-stellung, dass die aermsten Gebiete der Erde am meisten durch die Erwaermung des Globus
leiden werden.Gemaess dem von 400 Delegierten beim Giec sowie Vertretern von 120 Nationen
bestaetigten Bericht, der den entscheidungsfaehigen politischen Instanzen vorgelegt wurde,
koennen Aenderungen im Lebensstil und Verhalten zu einer Reduzierung der Emissionen (Gas
mit Treibhauseffekt) auf allen Sektoren fuehren.
Die Kosten fuer eine Reduzierung sind tragbar und die Dringlichkeit sofort zu handeln kann – so die Meinung der Experten – nicht aufgeschoben werden. Die Europaeer wuenschen sich, dass die Vereinigten Staaten und die Entwicklungslaender
(China, Indien etc.), die nicht am Protokoll Kyoto teilnehmen, sich ebenfalls verpflichten, das
Ausstossen von Gasen mit Treibhauseffekt im Rahmen dieses neuen Abkommens zu reduzieren.
Dies verweigern sie derzeit noch.Vorwuerfe an die USA was das Protokoll Kyoto betrifft und eine
nicht ermutigende Zukunft fuer Fluesse und Meere Italiens und Sued-Europas.Trotz des bevor-stehenden Wechsels des Praesidenten im Weissen Haus, sah es nicht so aus als neigten die Ver-
einigten Staaten dazu sich dem Protokoll von Kyoto anzuschliessen, zumindestens war dies so
von den beiden Advisors der Praesidenten kandidaten, McCain und Obama, Corrado Cini,GD des
italienischen Umweltministeriums, in einer Konferenz zum Thema „Rechtzeitig auf die Energie-politik einwirken“, die an der Universitaet Harvard stattfand, dargelegt worden.
Obama hat jedoch, nach seiner Wahl, in einer videoregistrierten Botschaft an den
„Governors’ Global Climate Summit“, der vom Repubblikanischen Governeur Arnold Schwarzenegger in
Beverly Hills, Californien, einberufen worden war, bekannt gemacht, dass die USA eine leitende
interne und internationale Rolle zum Problem uebernehmen wolle, das zusammen mit der Ab-haenigkeit von auslaendischem Erdoel, die Wirtschaft schwaecht und eine Risiko fuer die
Sicherheit darstellt
Man wird der Estellung eines Systems der oberen Grenzwert und den Vertrieb der Treibhausabgase beginnen(das System des
Kyoto Protokolls) und jaehrlichen Zielsetzungen zur Reduzierung , die USA bis 2020 auf das Niveau von 1990 bringen wird und einer weiteren Verminderung
um 80% bis 2050.
Es werden 15 Milliarden Dollar jedes Jahr fuer neue Energieformen in-vestiert werden.
Es ist klar, dass fuer Obama die Politik der Klimaveraenderungen eine echte Gelegenheit ist. Wir werden sehen!
In der Zwischenzeit verliert die Artiksee ihre Eiskappe 30 Jahre eher als die Vorhersage des
IPCC. Jetzt sieht man vor,dass in der Sommerzeit die Eisflaechen zwischen 2013 und 2040
vollkommen verschwinden koennten.
Eine Tatsache, die sich seit mehr als 1 Million Jahre bis heute nie ergeben hat. Die Meeresoekosysteme in Nord- und Ostsee sind heute milderen
Temperaturen ausgesetzt, die seit Beginn dieser Messungen nie registriert wurden, mit unvorhersehbaren
Folgen fuer das gesamte Oekosystem, waehrend das Mittelmeergebiet immer haeufiger Trocken-
perioden langer Dauer haben wird.
Die Spedition „Oltre, Beyond The Edge 2008“ hat sich zum Ziel gesetzt, den Weg vom Nordkap
bis zur Beringstrasse anlaesslich des 90. Jahrestages der Nord-Ost-Passage zu verwirklichen.
Letzteres Unterfangen war zum 1.
Mal vom norwegischen Entdecker Roald Amundsen realisiert worden.
Die Spedition unter Leitung von Petter Johannesen, Urenkel von Roald Amundsen, ist am 30.November 2008 von Mailand abgefahren und wird die Tappen des Unterfangens
Nord-Ost-Passage zum ersten Mal mit mchanischen Mitteln (Gelaendewagen)vom Nordkap bis Beringstrasse unter Herausforderung der extremen Klimabedingungen des Siberischen Winters
durchlaufen.
Die tatsaechliche Fahrt wird im Maerz 2009 an der Beringstrasse enden.
An der Spedition beteiligen sich 45 Leute darunter Forscher, Aerzte, Journalisten,
Fotografen, Videooperateure, Fahrer, Mechaniker, die sich ca. alle 30 Tage waehrend der vorgesehenen
12 Tappen abloesen.
Die Spedition ist mit Abenteuergeist geboren, aber hat den Zweck der
Erweiterung des Wissens, der wissenschaftlichen Forschung, des Kennenlernens von Umwelt-angaben, die dazu dienen Vergleiche zwischen den Gegebenheiten anfangs des vergangenen
Jahrhunderts (wie in den Tagebuechern Amundsen vermerkt) und der Gegenwart zu ziehen.
Das Sammeln und Gegenueberstellen der wissenschaftlichen Daten wird fuer den IPCC von grosser
Wichtigkeit sein.
Auch die Gletscher der Schweizer Alpen nehmen fortlaufend ab, mit der Folge der drastischen
Reduzierung der idroelektrischen Energieerzeugung.
Global gesehen rechnet man mit einem Anwachsen der Meereshoehe um das Doppelte der maximal Schaetzung des IPCC, der mit einer Zunahme von 0,59 Meter bis Ende des Jahrhunderts rechnete, verbunden mit grossen Risiken fuer
weite Kuestenstriche.
Die Temperaturzunahme hat schon zu einer Verringerung der Ernten von Getreide, Mais und Gerste
In der ganzen Welt gefuehrt.
Gemaess neuester Studien werden extreme Wirbelstuerme auf den britischen Inseln und in der Nordsee an Zahl und Staerke zunehmen und zu einer Erhoehung der Windgeschwindigkeit und der Schaeden durch Stuerme in Ost- und Zentraleuropa fuehren.
Das Niveau des troposphaerischen Ozons,der als Verschmutzer agiert, kann dem gleichen das waehrend der Hitzewelle 2003 gemessen wurde, mi hoeherer Zunahme in
England, Belgien, Deutschland und Frankreich.
Ferner wird auch die Hoechstmenge an jaehrlichem Regen im Grossteil Europas zunehmen mit Folge von Ueberschwemmungsrisiken und wirtschaftlichen
Schaeden.
Es ist inzwischen offensichtlich, dass die Klimaveraenderung einen groesseren Einfluss ausuebt
als von der Mehrzahl der Wissenschaftler vorausgesehen wurde.
Aus diesem Grund ist es lebenswichtig, dass die internationale Antwort auf die Verringerung der Gasabgaben und die
Anpassung so schnell als moeglich angestrebt werden muss. Der letzte Bericht des IPCC hat gezeigt
dass die Gruende zur Beunruhigung nun staerker sind und dies muesste Europa veranlassen sich
dafuer einzusetzen, damit die globale Temperaturzunahme gut unter 2 Grad C. verbleibt zum
Bezugswert aus der pre-industriellen Epoche, aber auch bei Einhaltung der 2 Grad C-Grenze ist es lt. IPCC notwendig, dass die entwickelten Laender die Gasemission gegenueber den Werten von 1990 bis spaetestens 2020 um 25 bis 40% reduzieren. Eine nur 20%ige Reduzierung waere ungenuegend. Wenn die eU als Leader waehrend des entscheidenden Summits der ONU in 2009
in Kopenhagen betrachtet werden will und sie zum Entstehen eines starken globalen Abkommens beitragen will,um den Klimaaenderungen nach 2012
entgegenzuwirken, muss sie aufhoeren sich den eigenen Verantwortungen zu entziehen und sich fuer eine reale Reduzierung der Gasemission ein-setzen.
Das Abkommen ueber das Paket Klima und Energie, auch wenn mit Anforderungen um Tolleranz und Anpassung an die wirtschaftlichen sehr unterschiedlichen Bedingungen in der Welt, wurde einstimmig von der eU verabschiedet. Das am 12.12.2008 von der Fuehrungsspitze der eU erlangte Einvernehmen ist ein „historisches“Abkommen fuer Nicolas Sarkozy und Grund fuer grossen Optimimus fuer Al Gore, beide Verfechter der Notwendigkeit, dass Europa es
uebernimmt, die Welt zum Kampf gegen die klimatischen Veraenderungen mit mehr Einsatz und Wirksamkeit
aufzurufen.
Die einzige konkrete Hoffnung, die oekologische Demokratie zu gruenden, zu verteidigen und zu schuetzen, bleibt eine weltverfassunsrechtliche Charta, andernfalls werden wir mit Mutter Erde
auch die Utopien begraben.
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